CQ de DL4DE - Hallo Meschede, Hallo Welt!

Autor: Axel (Seite 32 von 34)

Man muss auch mal Glück haben

Bei einer Ausfahrt mit dem Familienkombi zwecks einer kleinen familiären Möbellieferung führte mich mein Weg über die Autobahn A5 am Frankfurter Flughafen vorbei auf die Autobahn A67 zu – meinem Ziel – Mannheim.

Es war Montagvormittag um etwa 11:30Uhr, die Autobahn war frei und der Tempomat auf 130km/h eingestellt. Mein Handy nutzte ich während der Fahrt zum Mitschreiben der Route und zur Darstellung einiger Werte (Geschwindigkeit, zurückgelegte Stecke usw.) und das im Auto eingebaute Navi schwieg schon eine ganze Weile, da es seit zig Kilometern nur geradeaus ging. Alles entspannt, alles ruhig.

Bei der Durchfahrt des Autobahnkreuzes Darmstadt (A5 / A67) nervte mich der eingestellte Radiosender mit seinem Verständnis für Musik und ich suchte in der Senderliste nach einer geeigneten Alternative. Dabei übersah ich dann die Schilder, die mich eigentlich dazu auffordern sollten, die Geschwindigkeit auf 100km/h zu reduzieren. Der Tempomat bekam davon auch nichts mit und befolgte weiterhin den von mir erteilten Befehl zur Beibehaltung der Geschwindigkeit von 130 km/h. Als ich vom Radio aufschaute sah ich links hinter der Leitplanke die drei Säulen der Verdammnis. Und während ich mich fragte, was die wohl dort machen, eröffneten sie schon das Feuer. Ihre roten Leuchtblitze trafen mich völlig unvorbereitet und ohne die Möglichkeit, reagieren zu können. Volltreffer. Versenkt.

Der Tempomat treibt mich noch immer unverändert weiter. Ein Blick auf den Tacho… 130 km/h. Ein zweiter Blick auf mein Handy, das die Geschwindigkeit anhand der GPS-Positionsdaten ermittelt… 125 km/h. Im Kopf begann ich direkt mit dem Rechnen. Wenn die 125 km/h wirklich der Realität entsprechen, dann gehen davon 3% runter, was noch 121 km/h macht. Ich war mir nicht mehr sicher, ob das Punktespiel bereits bei 20 oder erst ab 25 km/h zu schnell beginnt. Naja, leicht verärgert fuhr ich weiter und brachte die Ware sicher an ihr Ziel.

Zuhause dann direkt der Blick ins Netz….

>> Sie sind außerhalb geschlossener Ortschaften 21 km/h zu schnell gefahren.
Das wird Sie voraussichtlich 70 Euro kosten.
Hinzu kommen Gebühren von voraussichtlich 23,50 Euro.
Außerdem ein Pünktchen in Flensburg.
Haben Sie bereits einen Eintrag in Flensburg, der noch
nicht verjährt ist, kann das zu einer höheren Geldstrafe führen!
[Quelle: http://www.bussgeldkataloge.de] <<

Oha, das wäre dann nach 18 Jahren mein erster Punkt in Flensburg.
In der Hoffnung, dass mein Handy eventuell doch nicht so genau arbeitet, wartete ich einfach mal ab, was mich früher oder später im Briefkasten erwarten würde.

Gestern – drei Wochen später – erhielt ich nun den Brief vom Regierungspräsidium Kassel.
Und darin stand die große Überraschung. Ich fuhr nach Abzug der Toleranzen nur 20 km/h zu schnell und bin damit auf der letzten Rille am Einzug ins Punkteregister vorbeigeschrammt und darf somit „nur“ die geforderten 30 Euro zahlen und spare so 63,50 Euro und den Punkt in Flensburg.

Mehr Glück als Verstand?! – Ja, vermutlich.
Herausfordern möchte ich es aber nicht mehr so schnell.
Auch diese 30 Euro sind genug.

 

Auf der Suche nach dem Sitzmöbel

Alle Jubeljahre kommt es wieder dazu, dass die heimische Wohnlandschaft eine kleine Modernisierung erhalten muss. Starke Abnutzungen, Flecken, Beschädigungen – unsere Couch hat ihre besten Tage schon lange hinter sich und soll nun ausgetauscht werden.

Die Auswahl in den umliegenden Möbelhäusern ist schon sehr groß, aber das ist noch immer kein Garant dafür, dass man dabei auch etwas Passendes findet. Bei Zurbrüggen in Unna konnten wir gefühlte tausend verschiedene Modelle begutachten, wobei uns nur eine einzige im Ansatz gefiel. Vielfach galt aber die Devise: je teurer, desto hässlicher.

Fündig wurden wir nun in einem Möbelhaus um die Ecke. Naja, fündig im Sinne von „gefällt uns“ und „liegt im preislichen Rahmen“. Leider machen es einige Händler dem Kunden aber nicht sonderlich leicht Hersteller und Modell herauszufinden. Man möchte wohl verhindern, dass der Kunde die Möglichkeit hat, konkrete Modelle bei verschiedenen Möbelhäusern zu vergleichen. Auch wir mussten etwas suchen und recherchieren, um den Hersteller und den Modellnamen herauszufinden. Damit ist es uns aber nun möglich weitere Angebote einzuholen und die Preise zu vergleichen. Denn will man nicht verunsichert sein, am Ende nicht doch verschiedene Modelle miteinander verglichen zu haben, dann muss man zuvor schon genauer hinsehen und die meist fiktiven Modellbezeichnungen der Händler ignorieren.

Auf der Webseite des Herstellers konnten wir nun nachlesen, welche Möbelhäuser unser Wunschmodell vertreiben und da haben wir uns nun auf eine kleine Rundreise gemacht, um dort entsprechende Angebote einzuholen und dabei kann man schon einmal eine ganze Menge erleben. Neben einer vorbildlichen Beratung bei Möbel Wortmann in Arnsberg folgte das „wie ignoriere ich einen potenziellen Kunden am besten“ der Mitarbeiter von Poco Domäne direkt nebenan. Dazwischen lag dann eine ebenfalls sehr gute Beratung beim Möbelhäuptling Knappstein. Dort wurden wir allerdings zehn Minuten nach Geschäftsschluss durch den Geschäftsleiter hinaus komplimentiert, noch bevor die Mitarbeiterin in der Lage war, alle notwendigen Daten für das Angebot zu notieren. Irgendwie schon ein schlechter Stil. Wenn ich mich da an meine Ausbildung zurück erinnere, wo wir auch eine halbe Stunde nach Ladenschluss noch im Verkaufsgespräch saßen. Da wurde kein Kunde nach Hause geschickt. Und es kam dabei oft genug vor, dass am Ende kein Kaufvertrag unterschrieben wurde. So ist das halt im Einzelhandel. Service am Kunden? Nicht selbstverständlich.

Nun ja, wir haben ja nun unser Wunschmodell zumindest im Katalog gefunden und wissen auch, aus welchen Einzelteilen dieses bestehen muss, um unser Wohnzimmer wieder auf Vordermann zu bringen. Wir warten nun die weiteren Angebote ab und werden mit dem einen oder anderen Händler noch einmal verhandeln. Denn am Ende ist immer noch einiges an Nachlässen möglich. Und wer heute für Lieferung Montage einen Aufpreis bezahlt, der ist selber schuld.

Bin schon gespannt, wer das Rennen am Ende macht.

Google und der WLAN-Spaß

Bild von woozie2010 via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Wir erinnern uns…
Als Google mit dem Projekt „Streetview“ in Deutschland begann stellte sich nach einiger Zeit heraus, dass während der Fahrt nicht nur Fotos aufgenommen und gespeichert wurden, sondern auch Positionsdaten und Namen benachbarter Drahtlosnetzwerke, die vom Google-Fahrzeug empfangen werden konnten. Google teilte damals mit, dass man mit Hilfe dieser Daten die Positionsbestimmung für Smartphones u. ä. auch dann gewährleisten will, wenn der Kontakt zu den GPS-Satelliten z. B. durch dichte Bebauung erschwert oder gar unmöglich wird.
Nun hat wohl auch Google verstanden, dass es unter Umständen Menschen gibt, die nicht möchten, dass ihr WLAN zum Zweck der Positionsbestimmung „missbraucht“ wird. Und für diesen Personenkreis hat man eine ganz einfache und simple Lösung geschaffen, die garantiert jeder schnell und unkompliziert in die Tat umsetzen kann.
Zitat: „[…]You can opt out by changing the SSID of your WiFi access point (your wireless network name) so that it ends with _nomap. For example, if your SSID is „12345“, you would need to change it to „12345_nomap“. […] ([Quelle])

Auf gut Deutsch bedeutet dies, dass der Betreiber eines drahtlosen Netzwerkes einfach nur den Namen (SSID) um den Zusatz „_nomap“ ergänzen soll.
So einfach ist das. Und jetzt soll bitte niemand kommen und sagen, dass er nicht weiß, wie man das bewerkstelligt. 😉 Aber selbst wenn man weiß, wie diese Änderung durchgeführt wird, so bedeutet es doch zusätzlich, dass sämtliche Geräte, die mit dem WLAN verbunden waren (Notebook, Smartphone usw.) erneut mit dem Netzwerk verbunden werden müssen, da sich der Name des Netzwerkes geändert hat und die Geräte das Netzwerk unter dem alten Namen nicht mehr finden.
Ich persönlich empfinde es schon als sehr frech, dass man als Betreiber eines Drahtlosnetzwerkes zu so einer Aktion genötigt wird, wenn man sein System für den Zweck nicht bereitstellen möchte. Sollen doch die, die teilnehmen möchten, ihre SSID ändern, aber das wären sicher viel zu wenig Netzwerke, als dass man damit etwas anfangen könnte.

Die Idee, den eigenen Briefkasten an der Hauswand zukünftig von „Briefkasten“ in „Briefkasten_keineRechnung“ umzubenennen finde ich sehr gut. 😉

(Dank an www.stadt-bremerhaven.de für die Inspiration.)

Auf geht’s in den Winter!

Jetzt geht’s also wieder los.
Das morgendliche Scheibenkratzen, dazu noch etwas Nebel und allgemein schlechte Sicht, Laub auf den Straßen …. und die Fahrt zur Arbeit dauert bis zu einem Drittel länger als sonst.

Die Winterreifen sind nun auch schon eine knappe Woche montiert, wobei wir da tagsüber noch knapp 20°C hatten und ich dabei so gar nicht in Winterreifenstimmung kam.
Jetzt fehlt nur noch die nötige Dosis Frostschutz im Kühler und dann kann die morgendliche Rutschfahrt beginnen. Wann wird es den ersten Schnee geben? Und haben wir erneut das Glück, dass der erste Schnee gleich bis Ende März liegen bleibt? Haben die Städte und Gemeinden für diese Saison genügend Streusalz gebunkert? Oder wird das weiße Gold im Dezember wieder knapp?

Fragen über Fragen…

Zumindest jetzt scheint hier die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Also kein schlechtes Wetter für Mitte November. Nur die Tatsache, dass um 18Uhr bereits stockfinstere Nacht ist, stört ein wenig.
Ich wäre jetzt aber schon froh, wenn wir den Winter bereits wieder hinter uns hätten. Ist nicht wirklich meine Jahreszeit.

In diesem Sinne frohes Kratzen!

Eine vor und dann wieder eine zurück…

Hauptverwaltung Techniker Krankenkasse

Bild von Techniker Krankenkasse via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Morgen können wir wieder richtig viel erledigen. Schließlich haben wir dazu auch verdammt viel Zeit, denn man gibt uns die verlorene Stunde vom Frühjahr zurück. Willkommen in der Winterzeit.

Nach meiner Meinung wird es Zeit, diese seit 1980 geltende Regelung wieder abzuschaffen. Wirkliche Energiespareffekte scheint es ja auch nicht zu geben. Aber Deutschland hält munter weiter an dieser Regelung fest. Retten wir lieber Griechenland.

Anders ist es in Russland. Da hat President Dmitrij Medwedjew angeordnet, dass die Uhren nicht wieder auf Winterzeit umgestellt werden. Ob Angela Merken so eine Entscheidung auch irgendwann einmal treffen wird?

Wenn es nach mir ginge, dann könnte der Verzicht auf diese Umstellung schon heute Nacht in die Tat umgesetzt werden.

Was mache ich bloß mit der zusätzlichen Stunde?

 

Die eine kommt, die andere geht

Bild von James Tworow via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Nach knapp fünf – Jahren und etwas mehr als 21.000 Fotos schickte ich meine kleine Nikon D70s am vergangenen Freitag in Rente. Umgerechnet 4448 Fotos pro Jahr oder etwa 12 Bilder pro Tag wurden von ihr zuverlässig auf die CompactFlash-Karte gespeichert und sie hat während all der Zeit nicht einmal ihren Dienst verweigert. Hochwertig, robust und zuverlässig, das beschreibt die D70s wohl am besten. – Auch mit der Bildqualität war ich immer mehr als zufrieden.

Nun war es aber dann doch an der Zeit ein wenig zu moderniesen und so machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Ersatz. Es sollte auf jeden Fall wieder eine Nikon sein, da ich das vorhandene Zubehör weitgehend behalten wollte. Schließlich passen die Objektive und externe Blitzsysteme nicht auf die Kameras anderer Hersteller. So etwas wäre ja auch zu schön, um wahr zu sein.

Ich suchte vor allem nach einem guten Kompromiss aus Bildqualität, Funktionsumfang und natürlich dem Preis und dabei fiel mir die Nikon D5100 ins Auge, die nach allem, was ich über sie gelesen habe, genau meine Anforderungen erfüllt. Mit einer Auflösung von 16 Megapixeln und einer FullHD-Videofunktion bietet mir das neue Modell weitaus mehr Möglichkeiten als bisher. Dazu kommt noch die Möglichkeit RAW-Daten zusammen mit einer JPG-Version in voller Auflösung auf die SD-Karte speichern zu – können. Die D70s konnte die RAW-Daten nur in Verbindung mit einem verkleinerten JPG-Bild speichern.
Dazu kommen noch vorgefertigte Funktionen um z. B. HDR-Bilder zu erzeugen und anderes Spielereien – mehr. Was mich aber ein wenig stört ist das Fehlen des kleinen LCD-Displays auf der Oberseite des Gehäuses. Hier konnte man bei der D70s immer schnell ablesen, welche Einstellungen aktiv waren. Diese Informationen muss ich nun dem großen Display entnehmen, welches dazu aufgeklappt werden muss und natürlich auch den Akku stärker belastet, wenn es eingeschaltet ist. Die Nikon D7000 hätte dieses kleine Display gehabt, aber es sprachen letztlich doch zu wenige Gründe für die große Schwester der D5100 und für die damit verbundenen Mehrkosten.

 

Bild von Jared Polin via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Geplant war eigentlich der Kauf der Kamera als Kit zusammen mit einem 18-105mm Objektiv. Das schon mit der D70s genutzte 55-200 Objektiv von Sigma wollte ich behalten. Die D70s sollte dann mit dem alten Sigma 18-50 Objektiv verkauft werden, was für den Käufer weitaus attraktiver ist, als nur den Body anzubieten. Aber… erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Denn die D5100 ist nicht in allen Belangen besser als die D70s. Ein kleiner feiner Unterschied macht mir meinen Plan zunichte. Denn die D5100 besitzt im Gegensatz zur D70s keinen eingebauten Fokusmotor. Das hat zur Folge, dass die Objektive damit ausgestattet sein müssen, damit die Kamera automatisch fokussiert. Und Murphys Gesetze belegen natürlich, dass ausgerechnet die zwei von mir genutzten Sigma-Objektive keinen eigenen AF-Motor mitbringen, so dass ich die D5100 rein manuell hätte fokussieren müssen. Auf einen automatischen Fokus wollte ich natürlich nicht verzichten und so suchte ich nach einer Alternative. Und da kam mir der das Fotogeschäft meines Vertrauens zur Hilfe. Dort bot man mir für einen geringen Aufpreis zwei original Nikon-Objektive an. Das Kit-Objektiv 18-105 wich damit einem 18-55 (AF-S DX NIKKOR 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR) und einem 55-200 (AF-S DX NIKKOR 55-200 mm 1:4-5,6G ED VR). Letztlich also genau die Modelle, die ich an der D70s schon genutzt habe. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass die zwei neuen Objektive einen automatischen Bildstabilisator beinhalten und damit auch vor einer zittrigen Hand schützen.

Die alte Kamera habe ich für einen guten Kurs inkl. der beiden alten Objektive gleich in Zahlung gegeben und bin somit mit dem Gesamtergebnis sehr zufrieden. Neue Kamera, neue Objektive-  und das alles noch immer für einen wirklich guten Preis. Ok, ich musste etwas drauflegen, bin dafür aber nicht die Kompromisse eingegangen, die ich zuerst geplant hatte.

Und die ersten 150 Fotos sind auch schon im Kasten. Wenn das Wetter dann endlich wieder trocken wird, dann kommen auch noch weitere Aufnahmen dazu.

Die eine oder andere Aufnahme findet sich dann sicher im Netz wieder:
http://fotos.schwenke.de oder http://fotodl4de.de

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