CQ de DL4DE - Hallo Meschede, Hallo Welt!

Kategorie: Persönliches (Seite 1 von 19)

Die Telekom klingelt an der Tür und ich habe ihnen geöffnet…

In meinem Beitrag vom 9. Dezember hatte ich bereits über mein LTE Failover Setup berichtet. Das Ganze war keine Vorsichtsmaßnahme, sondern eine notwendige Reaktion auf die Realität: Seit August 2025 sind wir Kunden bei Deutsche Glasfaser und zum Zeitpunkt der Installation des Failovers hatten wir bereits drei komplette Ausfälle hinter uns, die jeweils mehrere Tage dauerten. Die bittere Bestätigung folgte prompt: Nur wenige Tage nachdem ich das Failover System fertiggestellt hatte, kam es bereits zum nächsten Totalausfall.

Für jemanden, der im Homeoffice arbeitet und darauf angewiesen ist, dass die Verbindung stabil funktioniert, ist das ein unhaltbarer Zustand. Auch meine Frau ist tagsüber auf einen funktionierenden Zugang zum Internet angewiesen. Wenn man dann gezwungen ist, rund 250 € in zusätzliche Hardware und SIM Karten zu investieren, nur um die Unzuverlässigkeit des Providers aufzufangen, hört der Spaß endgültig auf.

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LTE-Failover für Deutsche Glasfaser: Wenn FTTH nicht zuverlässig ist

Cpt. Mobilfunk rettet die Welt…

Teil 2: Der mobile doppelte Boden

Die in meinem Bericht „Das – bisher größte – Update für mein Netzwerk“ begonnenen Arbeiten werden im zweiten Teil nun noch etwas verfeinert.

Seit fünf Monaten sind wir Kunde bei Deutsche Glasfaser und nutzen einen FTTH-Anschluss. Eigentlich sollte Glasfaser genau das liefern, was man erwartet: Stabilität und Verfügbarkeit. Die Realität sah und sieht leider anders aus.

Bereits wenige Tage nach der Aktivierung war der Anschluss für mehrere Tage komplett tot. Ursache: ein Bagger hatte an zentraler Stelle die Verbindung für eine ganze Region gekappt. Sehr ärgerlich, aber so etwas kann passieren.
Was danach folgte, war weniger entschuldbar: über die Monaten kam es zu mehreren weiteren Ausfälle, meist um die 48 Stunden am Stück.

Da wir beruflich auf einen funktionierenden Internetzugang angewiesen sind, war klar: Darauf will ich mich nicht mehr verlassen. Es musste ein Fallback her.

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Telekom Black-Days-Jahrestarif – oder – Nach Jahrzehnten immer noch derselbe Ranz

Ich habe zum Black Friday bei der Telekom einen Prepaid-Jahrestarif mit 360 GB Datenvolumen gekauft. (Wofür erkläre ich in einem späteren Beitrag.) Der Deal ist eigentlich simpel: 30 GB pro Monat, zwölf Monate lang, nicht verbrauchtes Volumen wird jeweils in den nächsten Monat übernommen. Am Ende ergibt das die beworbenen 360 GB.

Technisch funktioniert das auch genau so. Sobald die Karte im Kundenkonto auftauchte, zeigte das Portal korrekt 30 GB für den ersten Monat an. Zusätzlich steht dort die Option „Magenta Black Days 2025“, die für das erhöhte Datenvolumen sorgt. Also eigentlich alles in Ordnung.

Und dann kam die Telekom mit ihren Unterlagen.

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Das – bisher größte – Update für mein Netzwerk

Teil 1: Austausch des Gateways

Ein großer Teil meiner LAN-Infrastruktur basiert seit vielen Jahren auf Geräten aus dem Hause Ubiquiti – vor allem bei Access Points und dem Gateway. Das gesamte Netzwerk lief in dieser Zeit durchgehend stabil. Es gab keine nennenswerten Ausfälle, keine Engpässe und auch keinen Grund, Geräte aus Alters- oder Leistungsgründen auszutauschen. Alles arbeitete zuverlässig und ohne Überraschungen.

Die USG3P war in dieser Zeit der Kern des Netzwerks. Unauffällig, robust und im Alltag einfach verlässlich. Umso klarer zeigte sich im Juni 2024, dass sich ihre lange Einsatzzeit nun bemerkbar machte. Das Original-Netzteil verabschiedete sich, wie ich im Beitrag „Offline zur Primetime“ beschrieben habe. Zwar lief die USG3P mit einem Ersatznetzteil weiter, doch zusammen mit dem inzwischen erreichten EOL-Status (EOL = „End of Life“, also das offizielle Ende von Support, Updates und Verkauf durch den Hersteller) war deutlich, dass der Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen war.

Damit stand fest, dass ein neues Gateway her musste. Die Wahl fiel auf die UXG-MAX. Ebenfalls aus dem Ubiquiti-Umfeld, aber deutlich moderner und mit spürbar mehr Reserven. Sie bietet aktuelle Softwarepflege, höhere Leistung und passt besser zu den Anforderungen, die das Netzwerk heute und in den kommenden Jahren erfüllen soll. Die betagte USG3P hat lange gute Dienste geleistet, aber die UXG-MAX ist die logischere Basis für die Zukunft.

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Vom Kupfer Frust zur Glasfaser Freude – holprig aber fertig

Raus aus der alten Welt und hinein in die Neue. Glasfaser statt Kupfer!

Raus aus der Steinzeit?!

Manchmal zieht sich eine Geschichte über Jahre, bis man endlich am Ziel ist. Bei uns begann alles 2023 mit der Entscheidung, einen Glasfaseranschluss bei Deutsche Glasfaser zu bestellen. Gefühlt hatte sich zuvor eine halbe Ewigkeit niemand für den Glasfaserausbau im Sauerland interessiert. Plötzlich stand dann doch ein Mitarbeiter von Deutsche Glasfaser an der Haustür, erklärte das Konzept und bot den Anschluss direkt an. Ich war ehrlich gesagt erleichtert und auch glücklich, dass sich endlich etwas tat, und unterschrieb sofort. Merkwürdig war, dass nur kurze Zeit später auch andere Anbieter wie die Telekom plötzlich aktiv wurden und ebenfalls Glasfaseranschlüsse anboten. Aber da hatten wir längst unterschrieben und waren in Gedanken schon auf dem Weg in die digitale Zukunft.

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Vodafone – oder – nichts gewonnen trotz max. Aufwand, Zeit und Nerven

Teil 2 – Die neue FritzBox verschlimmert alles

Die Ankunft der neuen FritzBox

Die Neulieferung (Symbolbild)

Eine Woche nach meinem letzten Bericht über meine Erfahrungen mit Vodafone und dem Kundenservice [siehe HIER] traf endlich die neue FritzBox ein. Ob sie die eingehenden Signale besser verarbeiten würde, bezweifelte ich zwar noch, aber immerhin bestand die Hoffnung, dass sich das Problem mit dem neuen Gerät erledigen könnte.

Die Ernüchterung: Veraltete Firmware

Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer. Bereits nach der Grundinstallation stellte ich fest: Die neue FritzBox hatte eine veraltete Firmwareversion. Die zuvor exportierten Einstellungen meiner alten Box konnte ich nicht einspielen, da die Versionen nicht miteinander kompatibel waren. Ich musste alles manuell neu konfigurieren – vom WLAN bis hin zu den Smart-Home-Geräten.

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