
Wer eine sog. „Steckerfertige Solaranlage“ oder umgangssprachlich „ein Balkonkraftwerk“ plant, kann es sich natürlich ganz einfach machen: Komplettpaket kaufen, an den Balkon hängen, Stecker in die Dose, fertig. Viele mögen diesen pragmatischen Weg bevorzugen, aber für mich sollte es dann doch etwas Solideres sein. Ich habe mir die Komponenten, wie die Solarmodule und den Wechselrichter individuell zusammen gestellt, nutze ansonsten aber natürlich den ganz normalen industriellen Standard. Dennoch war ein bisschen handwerkliches Fundament und eine saubere Integration in das heimische Netzwerk natürlich auch eine Grundvoraussetzung für mein Projekt. Hier ist der technische Rückblick auf die Planung, den Eigenbau und die ersten Betriebsmonate meiner PV-Pergola.
Die Unterkonstruktion: Die Planung und der Holzbau
Den Grundstein für das gesamte Projekt bildete im April die Errichtung einer neuen Pergola direkt neben der Gartenhütte, die auf einer Grundfläche von 4 x 3 Metern konzipiert wurde. Als tragende Elemente dienen massive Holzpfosten im Format 90 x 90 mm. Von oben betrachtet ergab sich durch die Anordnung eine Geometrie, die an eine Siebensegmentanzeige erinnert.
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