Axel Schwenke

CQ de DL4DE - Hallo Meschede, Hallo Welt!

KI Systeme = Alle Lügner und Zeitverschwendung? JA!

Ein realer Vorfall, eine Stunde Zeitverlust und die Gewissheit: KI scheitert oft krachend an technischen Fakten. (Achtung: Es folgt ein technischer Beitrag.)

TL;DR

Ich wollte eine automatische Eingangsbestätigung (Autoreply) für ein Postfach in Microsoft Exchange Online via Mailflow-Regel umsetzen. Microsoft Copilot und ChatGPT behaupteten beide steif und fest, die Aktion „Notify the recipient with a message“ würde eine Nachricht an den Absender schicken. Das ist aber falsch. Die Funktion tut genau das, was ihr Name sagt: Sie benachrichtigt den Empfänger. Ergebnis: Eine Stunde Arbeit für die Tonne.

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Die Telekom klingelt an der Tür und ich habe ihnen geöffnet…

In meinem Beitrag vom 9. Dezember hatte ich bereits über mein LTE Failover Setup berichtet. Das Ganze war keine Vorsichtsmaßnahme, sondern eine notwendige Reaktion auf die Realität: Seit August 2025 sind wir Kunden bei Deutsche Glasfaser und zum Zeitpunkt der Installation des Failovers hatten wir bereits drei komplette Ausfälle hinter uns, die jeweils mehrere Tage dauerten. Die bittere Bestätigung folgte prompt: Nur wenige Tage nachdem ich das Failover System fertiggestellt hatte, kam es bereits zum nächsten Totalausfall.

Für jemanden, der im Homeoffice arbeitet und darauf angewiesen ist, dass die Verbindung stabil funktioniert, ist das ein unhaltbarer Zustand. Auch meine Frau ist tagsüber auf einen funktionierenden Zugang zum Internet angewiesen. Wenn man dann gezwungen ist, rund 250 € in zusätzliche Hardware und SIM Karten zu investieren, nur um die Unzuverlässigkeit des Providers aufzufangen, hört der Spaß endgültig auf.

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LTE-Failover für Deutsche Glasfaser: Wenn FTTH nicht zuverlässig ist

Cpt. Mobilfunk rettet die Welt…

Teil 2: Der mobile doppelte Boden

Die in meinem Bericht „Das – bisher größte – Update für mein Netzwerk“ begonnenen Arbeiten werden im zweiten Teil nun noch etwas verfeinert.

Seit fünf Monaten sind wir Kunde bei Deutsche Glasfaser und nutzen einen FTTH-Anschluss. Eigentlich sollte Glasfaser genau das liefern, was man erwartet: Stabilität und Verfügbarkeit. Die Realität sah und sieht leider anders aus.

Bereits wenige Tage nach der Aktivierung war der Anschluss für mehrere Tage komplett tot. Ursache: ein Bagger hatte an zentraler Stelle die Verbindung für eine ganze Region gekappt. Sehr ärgerlich, aber so etwas kann passieren.
Was danach folgte, war weniger entschuldbar: über die Monaten kam es zu mehreren weiteren Ausfälle, meist um die 48 Stunden am Stück.

Da wir beruflich auf einen funktionierenden Internetzugang angewiesen sind, war klar: Darauf will ich mich nicht mehr verlassen. Es musste ein Fallback her.

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Telekom Black-Days-Jahrestarif – oder – Nach Jahrzehnten immer noch derselbe Ranz

Ich habe zum Black Friday bei der Telekom einen Prepaid-Jahrestarif mit 360 GB Datenvolumen gekauft. (Wofür erkläre ich in einem späteren Beitrag.) Der Deal ist eigentlich simpel: 30 GB pro Monat, zwölf Monate lang, nicht verbrauchtes Volumen wird jeweils in den nächsten Monat übernommen. Am Ende ergibt das die beworbenen 360 GB.

Technisch funktioniert das auch genau so. Sobald die Karte im Kundenkonto auftauchte, zeigte das Portal korrekt 30 GB für den ersten Monat an. Zusätzlich steht dort die Option „Magenta Black Days 2025“, die für das erhöhte Datenvolumen sorgt. Also eigentlich alles in Ordnung.

Und dann kam die Telekom mit ihren Unterlagen.

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Das – bisher größte – Update für mein Netzwerk

Teil 1: Austausch des Gateways

Ein großer Teil meiner LAN-Infrastruktur basiert seit vielen Jahren auf Geräten aus dem Hause Ubiquiti – vor allem bei Access Points und dem Gateway. Das gesamte Netzwerk lief in dieser Zeit durchgehend stabil. Es gab keine nennenswerten Ausfälle, keine Engpässe und auch keinen Grund, Geräte aus Alters- oder Leistungsgründen auszutauschen. Alles arbeitete zuverlässig und ohne Überraschungen.

Die USG3P war in dieser Zeit der Kern des Netzwerks. Unauffällig, robust und im Alltag einfach verlässlich. Umso klarer zeigte sich im Juni 2024, dass sich ihre lange Einsatzzeit nun bemerkbar machte. Das Original-Netzteil verabschiedete sich, wie ich im Beitrag „Offline zur Primetime“ beschrieben habe. Zwar lief die USG3P mit einem Ersatznetzteil weiter, doch zusammen mit dem inzwischen erreichten EOL-Status (EOL = „End of Life“, also das offizielle Ende von Support, Updates und Verkauf durch den Hersteller) war deutlich, dass der Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen war.

Damit stand fest, dass ein neues Gateway her musste. Die Wahl fiel auf die UXG-MAX. Ebenfalls aus dem Ubiquiti-Umfeld, aber deutlich moderner und mit spürbar mehr Reserven. Sie bietet aktuelle Softwarepflege, höhere Leistung und passt besser zu den Anforderungen, die das Netzwerk heute und in den kommenden Jahren erfüllen soll. Die betagte USG3P hat lange gute Dienste geleistet, aber die UXG-MAX ist die logischere Basis für die Zukunft.

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Warum ich den Förderverein der Löschgruppe Wennemen unterstütze und …

… warum ich das hier im Blog thematisiere

Wer hier regelmäßig mitliest, weiß, dass mir die Löschgruppe Wennemen am Herzen liegt. Sie gehört seit vielen Jahren fest zu unserem Dorf und ist immer dann da, wenn man sie braucht. Vieles läuft im Hintergrund und bleibt im Alltag unbemerkt. Genau deshalb möchte ich heute etwas hervorheben, das oft zu wenig Beachtung bekommt: den Förderverein der Löschgruppe Wennemen.

Was ich daran besonders wichtig finde

Viele denken zuerst an Fahrzeuge, Ausrüstung und Einsätze. Was man leicht übersieht: Ein großer Teil dessen, was den Feuerwehrdienst leichter, moderner und angenehmer macht, wird nicht von der Stadt bezahlt. An dieser Stelle übernimmt der Förderverein Aufgaben, die ich als besonders wertvoll empfinde.

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